HYBRIDE REALITÄTEN

Wie leben, arbeiten und lernen wir in der Zukunft?

Zukunftsgedanken

Die Zukunft ist nicht vorherzusehen und bleibt ungewiss. Dennoch ist eine Entwicklung in unserem Alltag erkennbar, beispielsweise mit der Verknüpfung von Leben, Arbeiten und Lernen. Vor allem wirkt sich aber die Digitalisierung zunehmend auf unser gesamtes Umfeld aus. Dabei stellen sich oft Fragen, wie unser Leben in der Zukunft sein könnte bzw. sein wird. Man meint die Realitäten vermischen sich zunehmend, sodass eine hybride Realität entsteht. Die Diploma Hochschule hat sich mit dem Thema auseinandergesetzt und versucht dabei als Anbieter von Fernstudiengängen gleichzeitig den Bedürfnissen des Einzelnen und den Fortschritten in der Entwicklung gerecht zu werden.

Wie leben wir in der Zukunft?

Wie arbeiten wir in der Zukunft?

Wie lernen wir in der Zukunft?

Wie leben wir in der Zukunft?

2050 ist die Urbanisierung noch weiter fortgeschritten und Wohnraum noch knapper als heute. Wir leben vermehrt in vernetzten, energieeffizienten und bedarfsoptimierten Hochhäusern. Mikroelektronik, die von überall steuerbar ist, übernimmt dann alltägliche Aufgaben. Das Zuhause ist permanent online, denn das Internet der Dinge bestimmt das gesamte Leben: Sprachassistenten sind alltägliche Begleiter, der Kühlschrank bestellt fehlende Lebensmittel nach, der Saugroboter macht den Hausputz, der Herd gibt Kochanleitungen und die Wohnung reagiert auf unsere Stimmung. Auch die Heizung passt sich mithilfe von Sensoren automatisch an die aktuelle Raum- und Körpertemperatur an.

Sicher ist: Effizientes Heizen bleibt auch 2050 ein entscheidender Faktor, wenn es um eine klimaneutrale Lebensweise geht. Unter anderem sollen klimafreundliche Heizungen helfen, bis 2050 die Klimaneutralität in Deutschland zu erreichen. Wichtig sind nach wie vor auch mobile Apps, die es ermöglichen von überall die Heizung zu regulieren und so Ressourcen zu sparen.

Wie arbeiten wir in der Zukunft?

Digitalisierung hat sich in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft als der Change Maker schlechthin etabliert. Infrastrukturen, Arbeitsweisen und Kompetenzen stehen im Vordergrund vieler Debatten und bestimmen mehr und mehr die Zukunftsfähigkeit ganzer Branchen. Wir haben uns offenbar auf den permanenten Wandel bei zunehmender Beschleunigung eingelassen. Aber: Wo geht die Reise tatsächlich hin? Konstituieren sich Gemeinschaften ausschließlich im Wechselspiel hybrider Realitäten? Sind große Datenmengen Bedrohung oder Chance? Können wir diese überhaupt verarbeiten oder bedarf es dafür grundlegend veränderter Werkzeuge und Methoden – wie Visual Analytics, Virtuelle Rekonstruktion, Virtual Engineering, virtueller Assistenten und kooperativer VR? Waren IT-Innovationen bis vor kurzem etwas für Digital-Experten so sind hybride Gemeinschaften in virtuellen Realitäten mittlerweile Alltag. Digitalisierung bedeutet neue Möglichkeiten für Öffnung, Transparenz und Partizipation.

Wie lernen wir in der Zukunft?

Ein Professor einer Präsenzuniversität stellte neulich die These auf, dass an unseren Universitäten in zehn, spätestens zwanzig Jahren nur noch online, virtuell und interaktiv gelehrt werden würde. Schon heute kleben viele Studierende sprichwörtlich hinter Ihren Laptops oder Smartphones – auch in den Vorlesungen. Aber zukünftig würden Algorithmen für die richtige Studienfachwahl sorgen und Automaten die Betreuung der Studierendenschaft übernehmen. Studierende könnten dann effektiv überall lernen: im Café und am Strand. Hörsäle wären dann überflüssig. Und der Professor hätte endlich genug Zeit für seine Forschung. Seinen Vortrag hat er bereits von seinem Ersatz eröffnen lassen: einem über die Leinwand hüpfenden und akrobatische Übungen machenden Avatar, den er innerhalb von 5 Minuten zusammengeklickt hatte.

Liegt der Professor mit seiner Annahme richtig? Wird es dank Digitalisierung bald keine Präsenzunis mehr geben? Wie wird sich die Lehre in Zukunft verändern?

Fazit

Die Beiträge zu den unterschiedlichen Lebenssituationen zeigen deutlich, dass sich unser Leben verändern wird und wir uns darauf einstellen müssen. Wie genau und was sich ändern wird, bleibt weiterhin spekulativ. Es wird immer offene Fragen geben, worauf keiner eine Antwort haben wird. Die Richtung, wohin es gehen wird, können wir jedoch erahnen – Digitalisierung.

Wir merken auch, dass die Auswirkungen der derzeitigen Pandemie unser Leben in kürzester Zeit grundsätzlich verändert. Uns bleibt nichts anderes übrig als damit umzugehen. Dabei werden wir aber kreativ und  können es als Chance für eine Weiterentwicklung sehen. Letztendlich bleibt es spannend zu beobachten, was die Zukunft für uns und unser Leben bringt und wie wir die Zukunft beeinflussen können.

Diploma Hochschule

Die DIPLOMA Hochschule ist eine interdisziplinär ausgerichtete Hochschule für angewandte Wissenschaften in unabhängiger privater Trägerschaft, die nach den Regularien des hessischen Hochschulrechts national wie international tätig ist. Sie ist dauerhaft staatlich anerkannt und hat ihren Hauptsitz im nordhessischen Bad Sooden-Allendorf (bei Göttingen). Im Fokus der Hochschule stehen praxisnahe Forschung sowie anwendungsnahe und innovative Studiengänge in den Fachbereichen Wirtschaft, Recht, Gesundheit & Soziales, Gestaltung & Medien und Technik. Die Studiengänge werden im Präsenzstudium an den Hochschulstandorten Bad Sooden-Allendorf und Leipzig sowie im Fernstudium mit Vorlesungen und Prüfungen an über 20 Studienzentren in Deutschland angeboten.

Die DIPLOMA tritt für die Freiheit von Lehre, Forschung, Studium und Weiterbildung, für den technischen Fortschritt, für Gerechtigkeit, Bildung und ökologisch nachhaltige Verantwortung ein. Ihr Anspruch ist ein respektvoller und wertschätzender Umgang mit sämtlichen Mitgliedern der Hochschule. Die DIPLOMA achtet auf die Gleichstellung von Männern und Frauen, von Menschen mit Beeinträchtigung oder chronischen Krankheiten und lehnt Diskriminierung jeglicher Art ab. In ihrem Tun stehen ihre Studierenden im Mittelpunkt, und es ist ihr Ziel, ihnen Brücken für ihren persönlichen Erfolg zu bauen.

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